Hilfe bei Schlafproblemen „Schuld ist oft das falsche Bett“ „Eine Matratze kann nicht hart genug sein“:
Diese angebliche „Weisheit“ ist heute längst als falsch entlarvt – so wie die Behauptung, Spinat sei gesund, weil er viel Eisen enthält. Optimal für den guten Schlaf sind dagegen gerade Matratzen, die einen vor Druckstellen verschonen – wie zum Beispiel Wasserbetten. Eigentlich sollte es so einfach sein: Abends pünktlich ins Bett, morgens frisch an den Frühstückstisch. Nur: „Leider ist erholsamer Schlaf für viele immer noch ein Traum“, sagt Michael Krebs, Inhaber des Wasserbetten-studios Betten-Krebs Nr.1 in der Industriestresse 2.
Dabei muss es gar nicht am stressigen Tag liegen, wenn der abendliche müde Hüpfer in die Kissen immer wieder in Alpträumen endet. Für Herr Krebs ist die Sache klar: „Schuld ist nicht selten das falsche Bett: Zu weiche oder zu harte Matratzen,
am Ende schon seit Jahren durchgelegen, geben dem Körper keine Chance, sich zu erholen. Denn wenn die Durchblutung der Haut unterbrochen wird, wir uns die Schulter taubgelegen oder einen Arm abgeschnürt haben, suchen wir uns unbewusst eine andere Lage.
Bis zu 80 Mal pro Nacht – an erholsamen Schlaf ist dann natürlich nicht zu denken.“ Herr Krebs Lösung: Logo, Wasserbetten. „Die lassen einen schweben wie einen Embryo im Bauch der Mutter. Keine Druckstellen, kein Taubliegen, immer angenehm warm: Natürlicher kann Schlaf nicht sein.“ Aber tritt dann an die Stelle des schlechten Schlafs nicht die Angst vor einer unbeabsichtigten Sintflut aus dem Ozean unter der Bettdecke? „Nein. Wasserbetten stehen nicht unter Druck, darum sickert da selbst im Falle des Falles höchstens ein klein wenig Wasser raus.
Außerdem hat sich viel getan, seit die ersten Wasserbetten auf den Markt gekommen sind. Verantwortliche Hersteller wie zum Beispiel Akva aus Dänemark bieten inzwischen Produkte an, die unter ihrem robusten Bezug Spezialmatratzen aus doppelwandigen Sicherheitsfolien enthalten: Da sorgen gleich zwei fest verschweißte Schichten dafür, dass das Wasser immer da bleibt, wo es hingehört.“ Selbst Kunden, die ihre Wohnung ver-ständlicherweise frei von unnötigen Chemikalien halten möchten, müssen heute nicht mehr auf die Wellness-Liege mit dem Vinylkern verzichten. „Giftige Schwermetalle und problematische Weich-macher wie die gefürchteten Phthalate kann man inzwischen vollständig aus der Folie verbannen.“ |